Tag der offenen Tür 2012
Tag der offenen Tür
Wie in jedem Jahr so auch in diesem gab es an der Städtischen Realschule Balve wieder einen Tag der offenen Tür. Den Kindern und ihren Eltern wurde hier die Chance gegeben, die Schule etwas besser kennen zu lernen und sich vielleicht auch für uns zu entscheiden. Zusammen mit Lehrern und Schüler der Schule konnten sie sich die Klassenräume und die Fächer anschauen, die dort unterrichtet werden.

Es gab zwei Gruppen, die eine Gruppe ging sofort in den Unterricht und die andere Gruppe wurde von Herrn Hommel über die Zukunftsaussichten an der Realschule aufgeklärt.
Zu Anfang wurden die Eltern in der Aula von der Schulband mit mehreren Liedern begrüßt und anschließend von Herrn Hommel mit einer Rede. Darauf folgte eine Rede des Schulpflegschaftsvorsitzenden Herrn Buff über die finanzielle Lage der Schule und von Herrn Skiba über die technische Ausstattung.
Anschließend hat Frau Rest die Eltern über die Führungen informiert, die wenig später durchgeführt werden sollten. Zwischendurch gab es die Möglichkeit, an dem Stand der SV Getränke und Speisen zu kaufen. Dann gingen alle los, um sich den Unterricht anzusehen. Gezeigt wurden Mathe, Chemie, Musik, Kunst, Englisch und viele mehr. Für die kleineren Kinder wurde in der Sporthalle ein Kindergarten vom Sozialwissenschafts-Kurs organisiert.
Das SRB Startabzeichen

Zwischendurch wurde ein Test, das sogenannte SRB-Startabzeichen von Annika Giacuzzo, Fritz Severin, Lara Schröer und Jasmin Budde durchgeführt. Hierfür mussten die zukünftigen Schülerinnen und Schüler einige Fragen beantworten. Die Antworten befanden sich im Schulgebäude und auf dem Schulhof. So haben alle die Schule spielend kennengelernt. Jeder Teilnehmer hat eine Teilnehmer-Urkunde bekommen.
Städtische Realschule Balve rüstet sich für "ungewisse" Zukunft
WP 22.01.2012 | 17:50 Uhr
Balve.Reges Interesse am Schulprogramm der Städtischen Realschule herrschte am Samstag während des Tages der offenen Tür. Dort erhielten Viertklässler und deren Eltern Informationen zur Schullaufbahn sowie Einblicke in den Unterricht.

Wichtig war es dem Konrektor Tobias Hommel, auf Fragen der Eltern einzugehen, die sich durch die Diskussion um eine künftige Schulform für weiterführende Schulen in Balve verunsichert zeigten. Wegen sinkender Schülerzahlen, vor allem an der Balver Hauptschule, will die Stadt eine Sekundarschule einrichten, die im Schuljahr 2013/14 starten soll.
Dazu sollen seitens der Stadt unter Einbeziehung der Schulleitungen zunächst ein schulpädagogisches Konzept entwickelt und eine Elternbefragung durchgeführt werden. „Für alle Schüler, die in diesem Jahr angemeldet werden, gilt, dass sie die Schullaufbahn der Realschule mindestens sechs Jahre lang wie bisher durchlaufen. Alles andere ist offen", betonte Tobias Hommel.
Eine Infoveranstaltung der Schulleitungen von Haupt- und Realschule soll am 31. Januar um 19 Uhr in der Aula des Schulzentrums eine Entscheidungshilfe zur Wahl der weiterführenden Schule sein. Gemeinsam mit der zweiten Konrektorin Heike Rest erläuterte Tobias Hommel in der Aula das Konzept der Realschule, das unter dem Titel „Zeit und Zuwendung" steht. Neben den Anforderungen der Lehrpläne zählt die individuelle Förderung zu den zentralen Aufgaben.
Bereits Viertklässler können vor ihrer Realschullaufbahn in der „Lern-GmbH 4" mit einem Lernpartner aus den höheren Klassen Defizite aufarbeiten. Das Lernen in Lernteams setze sich auch nach dem Wechsel auf die Realschule fort. Dabei unterstützen die Älteren die Jüngeren im Lernstudio. Dadurch sei das Schulklima wesentlich besser geworden, sagte Hommel. So sei unter anderem die Verantwortung füreinander gewachsen. Für ihr Engagement erhalten die Lernpartner Zeugnis-Beiblätter. „Die kommen in den Firmen gut an", sagte der Konrektor, der auch das Modell „Partner für Schüler" erläuterte. Die Partner seien Unternehmer, die die Schüler in Berufe schnuppern lassen und oft als „Türöffner" für eine Ausbildung fungierten.
Nach der Theorie besuchten die Grundschüler den Unterricht der fünften und sechsten Klassen. Experimente und Präsentationen im naturwissenschaftlichen Trakt rundeten die Führungen ab.
Informationen über die Arbeit des Fördervereins und der Schulpflegschaft sowie zu außerunterrichtlichen Angeboten gab es im Foyer. Dort warb unter anderen die Näh-AG für das neue Stück der Theater-AG, die das Märchen „Der Froschkönig" einstudiert. Die Kostüme gestalten die 13 Schüler der Näh-AG unter ehrenamtlicher Leitung der Bekleidungstechnikerin Heike Drilling jeden zweiten Donnerstag im Anschluss an die reguläre Schulzeit. Zudem nähen die Schüler auch Accessoires und Fanartikel, die erstmals während der Aufführungen im Frühjahr an einem Stand zum Verkauf angeboten werden sollen. „Mit dem Erlös soll Material für die Theater-AG angeschafft werden", berichtete Heike Drilling.
Die Anmeldezeiten für den Übertritt zur Realschule sind vom 13. bis 17. Februar jeweils von 8 bis 12 Uhr. Am Dienstag und Donnerstag können Eltern ihre Kinder auch von 15 bis 18 Uhr anmelden.
Uta Baumeister
