| Besuch in Heerde |
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Totengedenktag in Heerde
Der 4. Mai, ein Tag wie kein anderer, ein Tag , an dem weder Busse noch Züge, noch Autos fahren, ein Tag, an dem ganz Holland zwei Minuten lang schweigt.
Bei unserer Ankunft wurden wir von einigen unserer Brieffreunde erwartet. - Ein bisschen enttäuscht waren wir schon, weil es so wenige waren. Aber die holländischen Schüler haben Anfang Mai eine Woche Ferien, die von vielen für einen Kurzurlaub oder zum Arbeiten genutzt wird. - Sie haben den ganzen Tag mit uns verbracht und sich sehr nett um uns gekümmert.
Anschließend fuhren wir zum Heerder Strand, wo wir uns am und im Wasser tummeln konnten. Auch Herrn Rüdens Kappe hatte es das blaue Wasser angetan. Ein Windstoß und sie nahm ein Bad, konnte aber durch den mutigen Einsatz von Piriyanga gerettet werden.
Nachdem wir uns an einem köstlichen Buffet gestärkt hatten, begann der offizielle Teil. Wir gingen zum Friedhof, um an den Gräbern gefallener alliierter Soldaten eine Gedenkminute einzulegen. Die Heerder Bürgermeisterin verlas ihre Namen und legte einen Kranz nieder. Keiner von ihnen war älter als 23 Jahre. In einem Schweigemarsch ging es dann zurück in die Stadt. Gegen 19.30Uhr versammelten sich die Heerder Bürger vor dem Gemeindehaus. Eine Blaskapelle spielte u.a. die Nationalhymne, die Bürgermeister aus Balve und Heerde hielten eine Rede und wir durften unsere Steine mit Zitaten zum Thema Frieden am Ehrenmal niederlegen.
Diese Geste fand großen Anklang. Nach der Kranzniederlegung und 2
Schweigeminuten durften alle Bürger und auch wir Blumen am Ehrenmal
ablegen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es den Holländern ist sich zu
erinnern. „Ganz besonders tat mir ein älterer Herr leid, der vor dem
Gedenkstein stand und weinte." (Daria) „Man hat die Trauer gespürt, man
hat gespürt, dass ganz Holland in Gedanken bei den Toten war."
(Piriyanga) |
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19. Mai 2010 ) |
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