Praktikumswerke unterstützen Afrika-Hilfe

WP vom 05.04.2017 von Marcus Bottin
Schneidebretter für Schulprojekt in Afrika: von links Christopher Wortmann, die beiden Praktikanten Nico König und Steven Otto sowie Geschäftsführer Johannes Wortmann.
Foto: mbo
Garbeck. Zwei Schulpraktikanten fertigen hochwertige Schneidebretter an. Der Erlös ist für die Afrika-Hilfe und die Klassenkasse bestimmt.
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Ganz viel Handarbeit und hochwertige Hölzer stecken in den Schneidebrettern, die die beiden Realschüler Steven Otto und Nico König während ihres dreiwöchigen Schulpraktikums bei der Firma Wortmann-Treppen in Garbeck angefertigt haben. Die 15 exklusiven Schneideunterlagen sind Unikate und sollen für einen guten Zweck verkauft werden. Die Hälfte der Einnahmen fließt in das Afrika-Hilfsprojekt der Balver Realschule, die andere Hälfte soll die Klassenkasse auffüllen.

Viel Lob von den Chefs

Firmenchef Johannes Wortmann ist von der Leistung der beiden Jugendlichen begeistert: „Die Bretter sind klasse geworden. Da steckt richtig viel Arbeit drin, und die Ergebnisse sind tadellos.“ Auch der angehende Schreinermeister Christopher Wortmann lobt die Arbeit von Steven Otto und Nico König: „Das sind wirklich sehr hochwertige Schneidebretter geworden.“
Aus diesem Grund – und weil es für einen guten Zweck ist – sollen die 15 Schneidebretter mit dem auffälligen Schachbrettmuster auch nicht unter Wert verkauft werden. Für mindestens 40 Euro – gerne auch mehr – können Interessierte eines der Unikate erwerben. „Im Internet kosten vergleichbare Schneidebretter aus Hirnholz um die 100 Euro“, erklärt Christopher Wortmann den aufgerufenen Preis.

Basis für Ausbildungsplatz

Schulpraktikanten nimmt die Firma Wortmann-Treppen jedes Jahr auf – und manchmal ist das die Basis für einen Ausbildungsplatz. Auch mit den beiden aktuellen Praktikanten ist Christopher Wortmann sehr zufrieden. Eine Ausbildung zum Tischler kann er nur empfehlen: „Das ist ein vielseitiger, kreativer Beruf, der zudem nachhaltig und zukunftsorientiert ist. Und sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es auch.“ „Ja, der Beruf hat sich stark gewandelt. Mit Meister Eder hat das heute nichts mehr zu tun. Es gibt so viele technologische Entwicklungen, aber handwerkliches Können ist immer noch gefragt“, ergänzt Johannes Wortmann.

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